Stand 01.07.2024

Was ist das Barrierefreiheitsgesetz?

Digitale Barrierefreiheit meint, dass alle Menschen, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen, gleichberechtigt Zugang zu digitalen Informationen, Inhalten und Medien haben sollen. Das Ziel ist es, das Internet für alle Menschen zugänglich und nutzbar zu machen.

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Barrierefreiheitsgesetz: Prüfen Sie jetzt, ob auch Sie betroffen sind! (Nur 3 Fragen!)

Mit einer barrierefreien Website sind Sie nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite, sondern profitieren auch von zahlreichen weiteren Vorteilen. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

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1. Ist Ihre Webseite bereits barrierefrei nach BSFG und WCAG 2.2?

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2. Sind Sie im Bereich E-Commerce, öffentlicher Sektor, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Tourismus oder Personenbeförderung tätig? Oder gehört Ihr Unternehmen einer der folgenden Rechtsformen an:

a) juristische Personen des öffentlichen Rechts (Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts wie z.B. Berufskammern, Industrie- und Handelskammern, Innungen, Sparkassenverbände, Universitäten, Schulen, behördliche oder kirchliche Stiftungen, etc.)

b) juristische Personen des privaten Rechts (eingetragene Vereine e.V., Stiftungen, oder sonstige Personenvereinigungen wie z.B. GmbH, AG, KGaA, eingetragene Genossenschaften, etc.)

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3. Bietet Ihr Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen über die Webseite an (z.B. über einen Webshop oder Online-Terminbuchungstool)?

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Barrierefreie Websiten: Pflicht ab 2025

Die digitale Barrierefreiheit ist in Deutschland gesetzlich geregelt. Ab dem 28. Juni 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Das Gesetz verpflichtet öffentliche Stellen und Unternehmen des Privatrechts dazu, ihre Websites und Apps barrierefrei zu gestalten.



Barrieren abbauen, Kunden gewinnen: Inklusion als Erfolgsstrategie

Die Umsetzung der Barrierefreiheit hat nicht nur den Vorteil, dass Menschen mit Beeinträchtigungen das Internet besser nutzen können. Sie kann auch Unternehmen und Organisationen Vorteile bringen, wie z. B.:

Größerer Kundenkreis: Durch die barrierefreie Gestaltung ihrer Angebote können Unternehmen und Organisationen einen größeren Kundenkreis erreichen, zu dem auch Menschen mit Beeinträchtigungen gehören.

Verbessertes Image: Die Umsetzung der Barrierefreiheit zeigt, dass ein Unternehmen oder eine Organisation sich für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzt und kann zu einem verbesserten Image führen.

Höhere Kundenzufriedenheit: Barrierefreie Angebote führen zu einer höheren Kundenzufriedenheit, da die Kunden die Angebote besser nutzen können.

Digital ohne Barrieren: So gestalten wir Ihre Angebote zugänglich

Analyse und Beratung: Wir analysieren Ihre bestehende Website und ermitteln den Handlungsbedarf.
Konzeption und Umsetzung: Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir ein Konzept für Ihre barrierefreie Website und setzen dieses technisch um.
Fehlerbehebung und Prüfung: Wir testen Ihre Website auf Barrierefreiheit und beheben eventuelle Fehler.
Langfristige Betreuung: Wir bieten Ihnen eine langfristige Betreuung und Beratung rund um das Thema Barrierefreiheit.

Mit einer barrierefreien Website sind Sie nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite, sondern profitieren auch von zahlreichen weiteren Vorteilen. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

Digital ohne Barrieren: So gestalten Sie Ihre Angebote zugänglich

Die WCAG sind international anerkannte Richtlinien, die detaillierte Anweisungen zur barrierefreien Gestaltung von Websites und Apps enthalten. Sie definieren drei Konformitätsstufen: A (niedrigste), AA (mittlere) und AAA (höchste).

Derzeit müssen alle relevanten Websites die Konformitätsstufe AA erreichen. Das bedeutet, dass bestimmte Anforderungen erfüllt sein müssen, um die Website für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen nutzbar zu machen. Dazu gehören beispielsweise:

Bedienung nur über Tastatur: Die gesamte Website muss mit der Tastatur navigiert und bedient werden können.
Alternativtexte für Nicht-Text-Inhalte: Alle Bilder, Videos und andere Nicht-Text-Inhalte müssen mit einem Alternativtext versehen sein, der den Inhalt für blinde Menschen beschreibt.
Ausreichende Kontrastverhältnisse: Die Farben von Text und Hintergrund müssen ausreichend voneinander abgesetzt sein, um eine gute Lesbarkeit für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zu gewährleisten.
Sinnvolle Strukturierung von Inhalten: Die Inhalte der Website müssen in einer sinnvollen Reihenfolge angeordnet sein und dürfen sich nicht ausschließlich auf sensorische Merkmale wie Farbe stützen.
Gute Lesbarkeit: Farben von Text und Hintergrund müssen ausreichend voneinander abgesetzt sein, um eine gute Lesbarkeit für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zu gewährleisten.

1. Muss ich meine Webseite barrierefrei gestalten?

2. Gelten die EU-Vorschriften für barrierefreie Webseiten auch für mein Unternehmen?

3. Welche Fristen muss ich bei der Umsetzung der Barrierefreiheit beachten?

4. Was kann passieren, wenn ich meine Webseite nicht barrierefrei gestalte?

5. Welche Vorteile hat eine barrierefreie Webseite für mein Unternehmen?

6. Wie kann ich meine Webseite barrierefrei gestalten?

7. Wo finde ich Unterstützung bei der Umsetzung der Barrierefreiheit?

8. Gibt es Ausnahmen von der Barrierefreiheitsverordnung?

9. Was kostet die Umsetzung der Barrierefreiheit?

10. Kann ich meine Webseite selbst auf Barrierefreiheit prüfen?

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